Enzian im Osterzgebirge

Was sich dem eiligen oder geselligen Wanderer oftmals nicht erschließt, sind die kleinen Naturphänome am Wegesrand. Sie sind leicht zu übersehen; genauso leicht sind sie aber auch zu erkennen. Man muß nur wissen, wonach man an welcher Stelle suchen soll. So geschah es unlängst auf einer Tour durch das Osterzgebirge. Plötzlich streifte etwas Blaues das Sichtfeld und rief eine Erinnerung wach: so sieht eigentlich Enzian aus. Enzian im Osterzgebirge? Den gibt es doch nur in den Alpen, oder?

Nein, es gibt ihn auch in der Gegend um Geising im Osterzgebirge. 

Diesen prächtigen Schwalbenschwanz-Enzian kann man eigentlich gar nicht übersehen.  Und doch liefen ausnahmslos alle Wanderer daran vorbei. Sie kannten eben doch noch nicht alles. Oder sollte man besser formulieren: sie erkannten das Phänomen nicht, weil sie keine Ahnung von seiner Existenz hatten.

 

Internationales Jahr der Wälder 2011

Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum “Internationalen Jahr der Wälder” erklärt. Unter dem Motto “Forests for People – Wälder für Menschen” geht es darum, das Bewußtsein für die Bedeutung unserer Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zu vertiefen. Unsere Wälder sind aber nicht nur Rohstofflieferant, sondern auch schützenswerter Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen sowie Ort der Erholung für Menschen. Zugleich haben unsere Wälder eine hohe und weiter wachsende Bedeutung für die Reduzierung des CO2- Überschusses in der Athmosphäre und Produktion des lebenswichtigen Sauerstoffs, aber auch für sauberes Wasser und die Verhinderung von Erosion. Unser Wald besitzt also nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ökologische und eine soziale Funktion. weiterlesen »

Neuer Service für Gastgeber und Gäste der Region

Unterhält man sich mit Gastgebern in der Region, so bekommt man oft zu hören, es gäbe zu wenig interessante Angebote für Naturführungen und geführte Wanderungen. Ähnlich äußern sich Gäste, deren Interesse an den touristischen Massenpfaden gegen null tendiert. Das ist nachvollziehbar, wenn man einmal oder immer wieder z.B. auf der Bastei oder in den Schrammsteinen gemeinsam mit ca. 10.000 anderen Tagestouristen im Massenstau gestanden hat. Der Erlebniswert solcher Ausflüge mag beim ersten Besuch noch irgendwie gegeben sein; nach Wiederholung derartiger Strapazen sehnt sich der echte Naturliebhaber sicher nicht. Er bleibt weg. Was er nicht weiß: es gibt sie, die individuellen Angebote für Führungen und geführte Wanderungen in kleinen Gruppen durch die stillen Seiten der InterNationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz, das Dresdner Umland und das Osterzgebirge. weiterlesen »

Grüner Tourismus im Dresdner Umland – Lippenbekenntnis oder Chance?

Regionale touristische Angebote gibt es wie Sand am Meer. Das ist gut für die Anbieterseite, jedoch meist unübersichtlich für potentielle Interessenten und eher schlecht für die uns umgebende Natur- und Kulturlandschaft. Die meisten Anbieter setzen dabei konsequent auf die Vermarktung touristischer Leuchttürme und Massenpfade. Dafür wird sehr viel Werbegeld ausgegeben. In die eher stillen Seiten der sächsischen Landeshauptstadt und der umliegenden Regionen wird hingegen deutlich weniger Aufmerksamkeit und Geld investiert. Dabei sind es oftmals erst die verborgenen Schätze, die den wahren Wert einer Region ausmachen. Doch wer kennt sie schon, diese Schätze? Wer weiß, wo er suchen muß, um fündig zu werden? Dazu gehört mehr, als eine perfekt geölte Marketingmaschine und  autobahnähnliche Trassen für Großgruppen. weiterlesen »