Von Natursaxe® geschrieben am 19. Oktober 2011
Was sich dem eiligen oder geselligen Wanderer oftmals nicht erschließt, sind die kleinen Naturphänome am Wegesrand. Sie sind leicht zu übersehen; genauso leicht sind sie aber auch zu erkennen. Man muß nur wissen, wonach man an welcher Stelle suchen soll. So geschah es unlängst auf einer Tour durch das Osterzgebirge. Plötzlich streifte etwas Blaues das Sichtfeld und rief eine Erinnerung wach: so sieht eigentlich Enzian aus. Enzian im Osterzgebirge? Den gibt es doch nur in den Alpen, oder?
Nein, es gibt ihn auch in der Gegend um Geising im Osterzgebirge. 
Diesen prächtigen Schwalbenschwanz-Enzian kann man eigentlich gar nicht übersehen. Und doch liefen ausnahmslos alle Wanderer daran vorbei. Sie kannten eben doch noch nicht alles. Oder sollte man besser formulieren: sie erkannten das Phänomen nicht, weil sie keine Ahnung von seiner Existenz hatten.
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Von Natursaxe® geschrieben am 5. März 2010
Während sich hierzulande der Frühling noch nicht so richtig durchsetzen kann, befindet er sich anderswo im wahrsten Sinne des Wortes in voller Blüte. Ein Grund mehr, in den nächsten beiden Wochen die spanische Insel Mallorca auf der Suche nach Naturphänomenen zu durchstreifen. Ich bin sicher, daß wir das eine

oder andere

finden werden. Auf jeden Fall wird es eine spannende Exkursion zu den eher verborgenen Schätzen der Insel. Ich werde berichten…
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Von Natursaxe® geschrieben am 21. Juli 2009
Grundsätzlich kann Natur überall dort interpretiert werden, wo man auf sie trifft. Es ist also durchaus möglich, interessante Führungen durch besonders schützenswerte innerstädtische Biotope durchzuführen. Beispielhaft erwähnt sei hier das unlängst von der UNESCO abgestrafte Dresdner Elbtal. Ebenso sind Führungen durch Kulturlandschaften vorstellbar, die etwa durch den unterirdischen Bergbau ( z.B. Erzgebirge) oder die oberirdische Braunkohleförderung ( z.B. Lausitz) in riesigen Tagebauen ihren ursprünglichen Charakter als Naturlandschaft verloren haben, ihn jedoch durch Renaturierungsmaßnahmen Schritt für Schritt zurückgewinnen. Und nicht vergessen seien auch die zahlreichen ehemaligen militärischen Sperrgebiete, die zum Großteil seit Jahrzehnten weder gewerblich noch touristisch genutzt wurden und die sich nach dem Abzug der früheren militärischen Nutzer zu wahren Natur-Refugien entwickelt haben.
Überwiegend findet Naturinterpretation jedoch in staatlichen Großschutzgebieten statt, meist in Form von Natur- und Landschaftsführungen, thematischen Exkursionen und als Bestandteil von Umweltbildungsprogrammen. Großschutzgebiete sind vor allem
Auf Naturinterpretation spezialisiert sind haupt- oder freiberufliche und vereinzelt auch ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer, die dazu eine spezielle Fortbildung zum “Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer” oder zum “Zertifizierten Natur- und Kulturinterpreten” absolviert haben. Im Nationalpark “Sächsische Schweiz” sind die hauptberuflichen Schutzgebietsbetreuer (“Ranger”) an ihrer uniformähnlichen Dienstkleidung mit dem geschützten Nationalpark-Symbol und die ehrenamtlichen und freiberuflichen Nationalparkführer an ihren Plaketten mit dem Nationalparksymbol und gültiger Jahresmarke zu erkennen.
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