Naturführung “Waldbilder und Waldentwicklung” im Nationalpark Sächsische Schweiz

Mitten im August ist es still geworden im Nationalpark “Sächsische Schweiz”, fast schon zu still. Dennoch oder gerade deshalb eine prima Gelegenheit, antizyklisch zu handeln. Weil sich der Massentourismus vorübergehend in andere Regionen verzogen hat, besteht plötzlich und unverhofft die Möglichkeit, die Stillen Seiten der Sächsischen Schweiz mitten in der Hauptsaison zu erkunden. Das ist etwas sehr Seltenes und ein Wert an sich. Warum also nicht mal einen Blick “hinter die Kulissen” des Nationalparks werfen – zum Beispiel auf einer Führung zum Thema “Waldbilder und Waldentwicklung”? weiterlesen »

Terminänderung für die Initiativgruppe ZNL

Der ursprünglich ins Auge gefaßte Termin für unser nächstes Arbeitstreffen muß leider geändert werden. Neuer Termin ist

  • Mittwoch, der 03.03.2010, 19.00 Uhr in Dresden.

Der genaue Ort wird auf dem üblichen Weg bekannt gegeben, sobald der konkrete Platzbedarf geklärt ist.

Die Mitglieder der Initiativgruppe haben vor wenigen Minuten ihre Einladung per E-Mail erhalten. Sollte ich jemanden vergessen  oder neue Interessenten den Wunsch haben mitzuarbeiten: Bitte melden!

Neue Nationalparkführer in der Sächsischen Schweiz

Seit März 2009 gibt es 14 neue Nationalparkführer in der Sächsischen Schweiz. Den Text der Pressemitteilung des Nationalparkamtes in Bad Schandau lesen Sie hier.

Damit stehen derzeit insgesamt 33 aktive Nationalparkführer zur Verfügung. Deren Angebote reichen von geführten Wanderungen durch die Stillen Seiten der Sächsisch-Böhmischen Schweiz – auch grenzüberschreitend – bis hin zu speziellen thematischen Führungen für verschiedene Zielgruppen im Rahmen der Umweltbildung.

Derzeit werden die Pläne für das Jahr 2010 geschmiedet. Neben Turnuswanderungen, die durch die Nationalparkverwaltung aktiv beworben werden, sind weiterhin Spezialführungen und Erlebniswanderungen im Angebot, so z.B. zu den Themen

  • historische Mühlen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz – auch grenzüberschreitend

  • romantische Bach- und Flußlandschaften – auch grenzüberschreitend

  • historische Felsenburgen – auch grenzüberschreitend

  • historische Steiganlagen

  • Natur und Kunst – auf den Spuren Caspar David Friedrichs und anderer Maler der Romantik

  • Waldbilder und Waldentwicklung in der Nationalparkregion – auch grenzüberschreitend.

Sobald die Planung abgeschlossen ist, wird eine kalendarische Übersicht über das Angebot von TOUREN PER PEDES auch hier auf diesem Portal veröffentlicht.

Wo gibt es Naturinterpretation?

Grundsätzlich kann Natur überall dort interpretiert werden, wo man auf sie trifft. Es ist also durchaus möglich, interessante Führungen durch besonders schützenswerte innerstädtische Biotope durchzuführen. Beispielhaft erwähnt sei hier das unlängst von der UNESCO abgestrafte Dresdner Elbtal. Ebenso sind Führungen durch Kulturlandschaften vorstellbar, die etwa durch den unterirdischen Bergbau ( z.B. Erzgebirge) oder die oberirdische Braunkohleförderung ( z.B. Lausitz) in riesigen Tagebauen ihren ursprünglichen Charakter als Naturlandschaft verloren haben,  ihn jedoch durch Renaturierungsmaßnahmen Schritt für Schritt zurückgewinnen. Und nicht vergessen seien auch die zahlreichen ehemaligen militärischen Sperrgebiete, die zum Großteil seit Jahrzehnten weder gewerblich noch touristisch genutzt wurden und die sich nach dem Abzug der früheren militärischen Nutzer zu wahren Natur-Refugien entwickelt haben.

Überwiegend findet Naturinterpretation jedoch in staatlichen Großschutzgebieten statt, meist in Form von Natur- und Landschaftsführungen, thematischen Exkursionen und als Bestandteil von Umweltbildungsprogrammen. Großschutzgebiete sind vor allem

Auf Naturinterpretation spezialisiert sind haupt- oder freiberufliche und vereinzelt auch ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer, die dazu eine spezielle Fortbildung zum “Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer” oder zum “Zertifizierten Natur- und Kulturinterpreten” absolviert haben. Im Nationalpark “Sächsische Schweiz” sind die hauptberuflichen Schutzgebietsbetreuer (“Ranger”) an ihrer uniformähnlichen Dienstkleidung mit dem geschützten Nationalpark-Symbol und die ehrenamtlichen und freiberuflichen Nationalparkführer an ihren Plaketten mit dem Nationalparksymbol und gültiger Jahresmarke zu erkennen.