Von Natursaxe® geschrieben am 27. September 2010
Bange Blicke gelten dem wolkenverhangenen Himmel: bloß nicht schon wieder ein Blitzhochwasser! Seit Samstag regnet es fast ununterbrochen. Das weckt Erinnerungen an das August-Hochwasser 2010 in der Sächsischen Schweiz. Auch zu diesem Zeitpunkt hat es “nur” tagelang stark geregnet. Die Folgen waren verheerend und über die Ursachen wird noch immer hitzig gestritten. Einerseits wird vehement die Unvorhersehbarkeit von Starkregenfällen betont. Andererseits weisen nicht nur Geschädigte darauf hin, daß die Dimension des Schadenspotentials offenbar unterschätzt wurde. In diesem Zusammenhang ist auffällig oft von sogenannten “Treibholzschäden” die Rede. Daß jedoch allein am 7. August durch Starkregen rund 13 Millionen Kubikmeter Wasser in die Kirnitzsch geflossen sein sollen – was nach Berechnungen der Nationalparkverwaltung etwa dem Stauvermögen der Talsperre Gottleuba entspricht – wird allenfalls am Rande zur Kenntnis genommen. Man stelle sich für einen kurzen Moment vor, die Talsperre Gottleuba wäre gebrochen und diese gigantische Wassermenge hätte sich talwärts Bahn gebrochen.
Was ist Ursache, was Wirkung?
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Von Natursaxe® geschrieben am 23. August 2010
Mitten im August ist es still geworden im Nationalpark “Sächsische Schweiz”, fast schon zu still. Dennoch oder gerade deshalb eine prima Gelegenheit, antizyklisch zu handeln. Weil sich der Massentourismus vorübergehend in andere Regionen verzogen hat, besteht plötzlich und unverhofft die Möglichkeit, die Stillen Seiten der Sächsischen Schweiz mitten in der Hauptsaison zu erkunden. Das ist etwas sehr Seltenes und ein Wert an sich. Warum also nicht mal einen Blick “hinter die Kulissen” des Nationalparks werfen – zum Beispiel auf einer Führung zum Thema “Waldbilder und Waldentwicklung”?
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Von Natursaxe® geschrieben am 2. Juni 2010
Wie die Partnerseite www.auf-touren.de in einem Beitrag vom 01.04.2010 informiert, ist der Wanderfahrplan für die InterNationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz Angang April als Printausgabe erschienen. Erhältlich ist er für Jedermann (-frau) im Nationalparkzentrum Bad Schandau, in den Nationalpark-Informationsstellen, in Fremdenverkehrsbüros und in zahlreichen Gasthäusern, Pensionen und Hotels.
Seit heute können Interessenten den Wanderfahrplan auch unter www.auf-touren.de im PDF-Format herunterladen. Wer also kein gedrucktes Exemplar zur Hand hat, kann sich auf sehr zeitgemäße Art und Weise online Planungsunterstützung holen.
Zeitgemäß ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel allemahl. Wer noch immer daran zweifelt, der sehe sich beispielsweise das gnadenlos zugeparkte Kirnitzschtal an einem sonnig-warmen Wochenende an.
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Von Natursaxe® geschrieben am 21. Juli 2009
Grundsätzlich kann Natur überall dort interpretiert werden, wo man auf sie trifft. Es ist also durchaus möglich, interessante Führungen durch besonders schützenswerte innerstädtische Biotope durchzuführen. Beispielhaft erwähnt sei hier das unlängst von der UNESCO abgestrafte Dresdner Elbtal. Ebenso sind Führungen durch Kulturlandschaften vorstellbar, die etwa durch den unterirdischen Bergbau ( z.B. Erzgebirge) oder die oberirdische Braunkohleförderung ( z.B. Lausitz) in riesigen Tagebauen ihren ursprünglichen Charakter als Naturlandschaft verloren haben, ihn jedoch durch Renaturierungsmaßnahmen Schritt für Schritt zurückgewinnen. Und nicht vergessen seien auch die zahlreichen ehemaligen militärischen Sperrgebiete, die zum Großteil seit Jahrzehnten weder gewerblich noch touristisch genutzt wurden und die sich nach dem Abzug der früheren militärischen Nutzer zu wahren Natur-Refugien entwickelt haben.
Überwiegend findet Naturinterpretation jedoch in staatlichen Großschutzgebieten statt, meist in Form von Natur- und Landschaftsführungen, thematischen Exkursionen und als Bestandteil von Umweltbildungsprogrammen. Großschutzgebiete sind vor allem
Auf Naturinterpretation spezialisiert sind haupt- oder freiberufliche und vereinzelt auch ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer, die dazu eine spezielle Fortbildung zum “Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer” oder zum “Zertifizierten Natur- und Kulturinterpreten” absolviert haben. Im Nationalpark “Sächsische Schweiz” sind die hauptberuflichen Schutzgebietsbetreuer (“Ranger”) an ihrer uniformähnlichen Dienstkleidung mit dem geschützten Nationalpark-Symbol und die ehrenamtlichen und freiberuflichen Nationalparkführer an ihren Plaketten mit dem Nationalparksymbol und gültiger Jahresmarke zu erkennen.
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