Die alte Eiche am Pilgerweg

Alte Bäume sind selten geworden in unserer verbrauchs- und konsumorientierten Welt. Bäume sind zum Ernten da – und nicht zum Bestaunen. Bäume werden in Geld übersetzt; ganz so, als hätten sie keinen eigenen Wert an sich. In unserer schönen Heimat führte diese Denk- und Handlungsweise nach dem Ende der Niederwaldwirtschaft und der mit ihr verbundenen, weitgehenden Waldarmut zur Einrichtung von großen Baumplantagen. Schnellwachsende Baumarten wurden in Monokulturen schlagweise aufgestockt und ebenso wieder geerntet. Platz für alte Bäume war in diesem Konzept nicht vorgesehen. weiterlesen »

Baumnachwuchs auf Mallorca

Im Beitrag vom 26.03.2010 wurde über einen sehr bekannten Baum berichtet, der den widrigen Umständen an seinem exponierten Standort etwa 30 Jahre lang trotzte, bevor er vor kurzem eines natürlichen Todes starb. Nicht allen Bäumen auf der Sonneninsel Mallorca ist dieses natürliche Schicksal vergönnt. Jahr für Jahr werden mehrere Tausend Bäume Opfer von Waldbränden. Speziell in den bergigen Regionen werden auf diese Weise Löcher in die Vegetation gerissen, die durch einfache Naturverjüngung kaum zu schließen sind. Karge, nährstoffarme Böden, extreme Hitze und Trockenheit, aber auch Stürme be- und verhindern die in unseren Breiten übliche klassische Naturverjüngung.  weiterlesen »

Nachruf auf einen Baum

Ein einzelner Baum, was ist das schon? Es gibt doch so viele davon und das Schönste ist: sie wachsen immer wieder nach. Aber manchmal fällt ein einzelner Baum auch auf. Zum Beispiel dadurch, daß er plötzlich fehlt. So geschah es beim Besuch der Finca La Trapa im Südwesten des Tramuntana-Gebirges auf der Insel Mallorca. weiterlesen »

Naturphänomene in Europa, Spanien, Insel Mallorca

Während sich hierzulande der Frühling noch nicht so richtig durchsetzen kann, befindet er sich anderswo im wahrsten Sinne des Wortes in voller Blüte. Ein Grund mehr, in den nächsten beiden Wochen die spanische Insel Mallorca auf der Suche nach Naturphänomenen zu durchstreifen. Ich bin sicher, daß wir das eine

oder andere

finden werden. Auf jeden Fall wird es eine spannende Exkursion zu den eher verborgenen Schätzen der Insel. Ich werde berichten…

Grüner Tourismus im Dresdner Umland – Lippenbekenntnis oder Chance?

Regionale touristische Angebote gibt es wie Sand am Meer. Das ist gut für die Anbieterseite, jedoch meist unübersichtlich für potentielle Interessenten und eher schlecht für die uns umgebende Natur- und Kulturlandschaft. Die meisten Anbieter setzen dabei konsequent auf die Vermarktung touristischer Leuchttürme und Massenpfade. Dafür wird sehr viel Werbegeld ausgegeben. In die eher stillen Seiten der sächsischen Landeshauptstadt und der umliegenden Regionen wird hingegen deutlich weniger Aufmerksamkeit und Geld investiert. Dabei sind es oftmals erst die verborgenen Schätze, die den wahren Wert einer Region ausmachen. Doch wer kennt sie schon, diese Schätze? Wer weiß, wo er suchen muß, um fündig zu werden? Dazu gehört mehr, als eine perfekt geölte Marketingmaschine und  autobahnähnliche Trassen für Großgruppen. weiterlesen »