Enzian im Osterzgebirge

Was sich dem eiligen oder geselligen Wanderer oftmals nicht erschließt, sind die kleinen Naturphänome am Wegesrand. Sie sind leicht zu übersehen; genauso leicht sind sie aber auch zu erkennen. Man muß nur wissen, wonach man an welcher Stelle suchen soll. So geschah es unlängst auf einer Tour durch das Osterzgebirge. Plötzlich streifte etwas Blaues das Sichtfeld und rief eine Erinnerung wach: so sieht eigentlich Enzian aus. Enzian im Osterzgebirge? Den gibt es doch nur in den Alpen, oder?

Nein, es gibt ihn auch in der Gegend um Geising im Osterzgebirge. 

Diesen prächtigen Schwalbenschwanz-Enzian kann man eigentlich gar nicht übersehen.  Und doch liefen ausnahmslos alle Wanderer daran vorbei. Sie kannten eben doch noch nicht alles. Oder sollte man besser formulieren: sie erkannten das Phänomen nicht, weil sie keine Ahnung von seiner Existenz hatten.

 

Natur des Jahres 2011

Im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder finden vom 11.- 30. April 2011 die Sächsischen Waldwochen statt. Dazu wird es auch themenbezogene Angebote unter dem Namen “NATURSAXE” geben. Details finden Sie im Verlauf des 1. Quartals auf der angebotsorientierten Webseite www.auf-touren.de.

Natur des Jahres 2011:

  • Wildtier: Der Luchs

  • Vogel: Gartenrotschwanz

  • Baum: Elsbeere

  • Blume: Moorlilie

Nachtrag zum Beitrag “Naturführung Waldbilder und Waldentwicklung…” vom 23.08.2010

Beim Öffnen dieser Webseite mit dem Internet-Explorer und Mozilla Firefox wurde festgestellt, daß die Wegeskizze zu o.g. Tour nicht dargestellt wird. Es handelt sich dabei um eine Datei im tiff-Format, die unter dem Safari-Browser keinerlei Darstellungsbprobleme macht. Das Problem wurde behoben, indem die tiff-Datei ins PDF-Format umgewandelt und auf “Google Texte & Tabellen” veröffentlicht wurde. Einfach diesen Link anklicken, dann sollte es funktionieren.

Starkregen – ein Naturphänomen?

Bange Blicke gelten dem wolkenverhangenen Himmel: bloß nicht schon wieder ein Blitzhochwasser! Seit Samstag regnet es fast ununterbrochen. Das weckt Erinnerungen an das August-Hochwasser 2010 in der Sächsischen Schweiz. Auch zu diesem Zeitpunkt hat es “nur” tagelang stark geregnet. Die Folgen waren verheerend und über die Ursachen wird noch immer hitzig gestritten. Einerseits wird vehement die Unvorhersehbarkeit von Starkregenfällen betont. Andererseits weisen nicht nur Geschädigte darauf hin, daß die Dimension des Schadenspotentials offenbar unterschätzt wurde. In diesem Zusammenhang ist auffällig oft von sogenannten “Treibholzschäden” die Rede. Daß jedoch allein am 7. August durch Starkregen rund 13 Millionen Kubikmeter Wasser in die Kirnitzsch geflossen sein sollen – was nach Berechnungen der Nationalparkverwaltung etwa dem Stauvermögen der Talsperre Gottleuba entspricht – wird allenfalls am Rande zur Kenntnis genommen. Man stelle sich für einen kurzen Moment vor, die Talsperre Gottleuba wäre gebrochen und diese gigantische Wassermenge hätte sich talwärts Bahn gebrochen.

Was ist Ursache, was Wirkung?

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Naturführung “Waldbilder und Waldentwicklung” im Nationalpark Sächsische Schweiz

Mitten im August ist es still geworden im Nationalpark “Sächsische Schweiz”, fast schon zu still. Dennoch oder gerade deshalb eine prima Gelegenheit, antizyklisch zu handeln. Weil sich der Massentourismus vorübergehend in andere Regionen verzogen hat, besteht plötzlich und unverhofft die Möglichkeit, die Stillen Seiten der Sächsischen Schweiz mitten in der Hauptsaison zu erkunden. Das ist etwas sehr Seltenes und ein Wert an sich. Warum also nicht mal einen Blick “hinter die Kulissen” des Nationalparks werfen – zum Beispiel auf einer Führung zum Thema “Waldbilder und Waldentwicklung”? weiterlesen »

Barfußbäume

Von Bäumen haben wir im allgemeinen die Vorstellung, daß sie fest verwurzelt im Erdreich stehen und zum Lichte streben. Manchmal begegnen uns auch Individualisten mit ausgeprägt-knorrigen Wurzeln. Seltener in geschlossenen Wäldern, sondern eher alleinstehend. In der Sächsisch-Böhmischen Schweiz ist dieses Spezialistendasein weit verbreitet, vor allem auf Felsriffen. Pfahlwurzler haben dort oben ihre Überlebenschance, während Flachwurzler kaum den nötigen Halt gegen Wind und Wetter finden.
Vorname: Barfußbaum - Nachname: Fichte weiterlesen »

ÖPNV-Fahrpläne im PDF-Format erhältlich

Wie die Partnerseite www.auf-touren.de in einem Beitrag vom 01.04.2010 informiert, ist der Wanderfahrplan für die InterNationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz Angang April als Printausgabe erschienen. Erhältlich ist er für Jedermann (-frau) im Nationalparkzentrum Bad Schandau, in den Nationalpark-Informationsstellen, in Fremdenverkehrsbüros und in zahlreichen Gasthäusern, Pensionen und Hotels.

Seit heute können Interessenten den Wanderfahrplan auch unter www.auf-touren.de im PDF-Format herunterladen. Wer also kein gedrucktes Exemplar zur Hand hat, kann sich auf sehr zeitgemäße Art und Weise online Planungsunterstützung holen.

Zeitgemäß ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel allemahl. Wer noch immer daran zweifelt, der sehe sich beispielsweise das gnadenlos zugeparkte Kirnitzschtal an einem sonnig-warmen Wochenende an.

Neuer Service für Gastgeber und Gäste der Region

Unterhält man sich mit Gastgebern in der Region, so bekommt man oft zu hören, es gäbe zu wenig interessante Angebote für Naturführungen und geführte Wanderungen. Ähnlich äußern sich Gäste, deren Interesse an den touristischen Massenpfaden gegen null tendiert. Das ist nachvollziehbar, wenn man einmal oder immer wieder z.B. auf der Bastei oder in den Schrammsteinen gemeinsam mit ca. 10.000 anderen Tagestouristen im Massenstau gestanden hat. Der Erlebniswert solcher Ausflüge mag beim ersten Besuch noch irgendwie gegeben sein; nach Wiederholung derartiger Strapazen sehnt sich der echte Naturliebhaber sicher nicht. Er bleibt weg. Was er nicht weiß: es gibt sie, die individuellen Angebote für Führungen und geführte Wanderungen in kleinen Gruppen durch die stillen Seiten der InterNationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz, das Dresdner Umland und das Osterzgebirge. weiterlesen »

Grüner Tourismus im Dresdner Umland – Lippenbekenntnis oder Chance?

Regionale touristische Angebote gibt es wie Sand am Meer. Das ist gut für die Anbieterseite, jedoch meist unübersichtlich für potentielle Interessenten und eher schlecht für die uns umgebende Natur- und Kulturlandschaft. Die meisten Anbieter setzen dabei konsequent auf die Vermarktung touristischer Leuchttürme und Massenpfade. Dafür wird sehr viel Werbegeld ausgegeben. In die eher stillen Seiten der sächsischen Landeshauptstadt und der umliegenden Regionen wird hingegen deutlich weniger Aufmerksamkeit und Geld investiert. Dabei sind es oftmals erst die verborgenen Schätze, die den wahren Wert einer Region ausmachen. Doch wer kennt sie schon, diese Schätze? Wer weiß, wo er suchen muß, um fündig zu werden? Dazu gehört mehr, als eine perfekt geölte Marketingmaschine und  autobahnähnliche Trassen für Großgruppen. weiterlesen »

Grüner Tourismus für Dresdens Umland

Die ersten Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNL) für die Region Dresden und Umland stehen interessierten Gästen und Bewohnern seit dem 21.11.2009 zur Verfügung. Dazu veröffentlichte die Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LANU) folgende Pressemitteilung:

” Grüner Tourismus für Dresdens Umland

Die ersten 13 “Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/innen für das Umland Dresden (ZNL)” konnten am 21. November 2009 von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt ihre nach bundeseinheitlichem Standard gefertigten Zertifikate entgegennehmen. Neben dem Zertifikat gab es einen Anstecker, den die Natur- und Landschaftsführer als äußeres Zeichen ihrer Qualifikation auf ihren Führungen in das grüne Umland der Landeshauptstadt tragen werden.

Damit stehen den Tourismusunternehmen in Dresden und den angrenzenden Regionen, Hotels und Reiseunternehmen erstmals hochqualifizierte Naturführer zur Verfügung. Sie können auf geführten Wanderungen Interessierten die einzigartigen Naturräume rund um das Stadtgebiet und auch die grünen Oasen Dresdens näher bringen sowie auf ökologische und kulturgeschichtliche Zusammenhänge hinweisen.

Die Führungen sind sowohl für Kinder als auch für Erwachsene zu buchen und sind in Kürze im Internet unter “ZNL für das Umland Dresden” abrufbar.

Die Nachfrage war so groß, daß im Januar 2010 ein zweiter Kurs mit 20 Teilnehmern starten wird. Diese werden dann speziell im nördlichen Teil um Dresden aktiv sein.

Kontakt und Nachfragen:

  • Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt

  • Akademie

  • Christine Schönherr

  • Tel.: 035203/4488-0 , Fax: 035203/448844

  • Poststelle.adl@lanu.smul.sachsen.de , www.lanu.de”

Ich bedanke mich auf diesem Wege bei der Lanu, der Walderlebniswerkstatt Sylvaticon und bei allen Referenten für die wirklich exzellente Ausbildung in Theorie und Praxis. Aber auch meinen Lehrgangs-Mitstreitern und -Mitstreiterinnen gebührt Dank und Respekt für die jederzeit konstruktive Athmosphäre während der Ausbildung. Vielleicht gelingt es uns ja, eine gemeinsame Plattform zu gründen.