Enzian im Osterzgebirge

Was sich dem eiligen oder geselligen Wanderer oftmals nicht erschließt, sind die kleinen Naturphänome am Wegesrand. Sie sind leicht zu übersehen; genauso leicht sind sie aber auch zu erkennen. Man muß nur wissen, wonach man an welcher Stelle suchen soll. So geschah es unlängst auf einer Tour durch das Osterzgebirge. Plötzlich streifte etwas Blaues das Sichtfeld und rief eine Erinnerung wach: so sieht eigentlich Enzian aus. Enzian im Osterzgebirge? Den gibt es doch nur in den Alpen, oder?

Nein, es gibt ihn auch in der Gegend um Geising im Osterzgebirge. 

Diesen prächtigen Schwalbenschwanz-Enzian kann man eigentlich gar nicht übersehen.  Und doch liefen ausnahmslos alle Wanderer daran vorbei. Sie kannten eben doch noch nicht alles. Oder sollte man besser formulieren: sie erkannten das Phänomen nicht, weil sie keine Ahnung von seiner Existenz hatten.

 

Natur des Jahres 2011

Im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder finden vom 11.- 30. April 2011 die Sächsischen Waldwochen statt. Dazu wird es auch themenbezogene Angebote unter dem Namen “NATURSAXE” geben. Details finden Sie im Verlauf des 1. Quartals auf der angebotsorientierten Webseite www.auf-touren.de.

Natur des Jahres 2011:

  • Wildtier: Der Luchs

  • Vogel: Gartenrotschwanz

  • Baum: Elsbeere

  • Blume: Moorlilie

Internationales Jahr der Wälder 2011

Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum “Internationalen Jahr der Wälder” erklärt. Unter dem Motto “Forests for People – Wälder für Menschen” geht es darum, das Bewußtsein für die Bedeutung unserer Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zu vertiefen. Unsere Wälder sind aber nicht nur Rohstofflieferant, sondern auch schützenswerter Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen sowie Ort der Erholung für Menschen. Zugleich haben unsere Wälder eine hohe und weiter wachsende Bedeutung für die Reduzierung des CO2- Überschusses in der Athmosphäre und Produktion des lebenswichtigen Sauerstoffs, aber auch für sauberes Wasser und die Verhinderung von Erosion. Unser Wald besitzt also nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ökologische und eine soziale Funktion. weiterlesen »

Starkregen – ein Naturphänomen?

Bange Blicke gelten dem wolkenverhangenen Himmel: bloß nicht schon wieder ein Blitzhochwasser! Seit Samstag regnet es fast ununterbrochen. Das weckt Erinnerungen an das August-Hochwasser 2010 in der Sächsischen Schweiz. Auch zu diesem Zeitpunkt hat es “nur” tagelang stark geregnet. Die Folgen waren verheerend und über die Ursachen wird noch immer hitzig gestritten. Einerseits wird vehement die Unvorhersehbarkeit von Starkregenfällen betont. Andererseits weisen nicht nur Geschädigte darauf hin, daß die Dimension des Schadenspotentials offenbar unterschätzt wurde. In diesem Zusammenhang ist auffällig oft von sogenannten “Treibholzschäden” die Rede. Daß jedoch allein am 7. August durch Starkregen rund 13 Millionen Kubikmeter Wasser in die Kirnitzsch geflossen sein sollen – was nach Berechnungen der Nationalparkverwaltung etwa dem Stauvermögen der Talsperre Gottleuba entspricht – wird allenfalls am Rande zur Kenntnis genommen. Man stelle sich für einen kurzen Moment vor, die Talsperre Gottleuba wäre gebrochen und diese gigantische Wassermenge hätte sich talwärts Bahn gebrochen.

Was ist Ursache, was Wirkung?

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Naturführung “Waldbilder und Waldentwicklung” im Nationalpark Sächsische Schweiz

Mitten im August ist es still geworden im Nationalpark “Sächsische Schweiz”, fast schon zu still. Dennoch oder gerade deshalb eine prima Gelegenheit, antizyklisch zu handeln. Weil sich der Massentourismus vorübergehend in andere Regionen verzogen hat, besteht plötzlich und unverhofft die Möglichkeit, die Stillen Seiten der Sächsischen Schweiz mitten in der Hauptsaison zu erkunden. Das ist etwas sehr Seltenes und ein Wert an sich. Warum also nicht mal einen Blick “hinter die Kulissen” des Nationalparks werfen – zum Beispiel auf einer Führung zum Thema “Waldbilder und Waldentwicklung”? weiterlesen »

Barfußbäume

Von Bäumen haben wir im allgemeinen die Vorstellung, daß sie fest verwurzelt im Erdreich stehen und zum Lichte streben. Manchmal begegnen uns auch Individualisten mit ausgeprägt-knorrigen Wurzeln. Seltener in geschlossenen Wäldern, sondern eher alleinstehend. In der Sächsisch-Böhmischen Schweiz ist dieses Spezialistendasein weit verbreitet, vor allem auf Felsriffen. Pfahlwurzler haben dort oben ihre Überlebenschance, während Flachwurzler kaum den nötigen Halt gegen Wind und Wetter finden.
Vorname: Barfußbaum - Nachname: Fichte weiterlesen »

Die alte Eiche am Pilgerweg

Alte Bäume sind selten geworden in unserer verbrauchs- und konsumorientierten Welt. Bäume sind zum Ernten da – und nicht zum Bestaunen. Bäume werden in Geld übersetzt; ganz so, als hätten sie keinen eigenen Wert an sich. In unserer schönen Heimat führte diese Denk- und Handlungsweise nach dem Ende der Niederwaldwirtschaft und der mit ihr verbundenen, weitgehenden Waldarmut zur Einrichtung von großen Baumplantagen. Schnellwachsende Baumarten wurden in Monokulturen schlagweise aufgestockt und ebenso wieder geerntet. Platz für alte Bäume war in diesem Konzept nicht vorgesehen. weiterlesen »

Nachruf auf einen Baum

Ein einzelner Baum, was ist das schon? Es gibt doch so viele davon und das Schönste ist: sie wachsen immer wieder nach. Aber manchmal fällt ein einzelner Baum auch auf. Zum Beispiel dadurch, daß er plötzlich fehlt. So geschah es beim Besuch der Finca La Trapa im Südwesten des Tramuntana-Gebirges auf der Insel Mallorca. weiterlesen »

Naturphänomene in Europa, Spanien, Insel Mallorca

Während sich hierzulande der Frühling noch nicht so richtig durchsetzen kann, befindet er sich anderswo im wahrsten Sinne des Wortes in voller Blüte. Ein Grund mehr, in den nächsten beiden Wochen die spanische Insel Mallorca auf der Suche nach Naturphänomenen zu durchstreifen. Ich bin sicher, daß wir das eine

oder andere

finden werden. Auf jeden Fall wird es eine spannende Exkursion zu den eher verborgenen Schätzen der Insel. Ich werde berichten…

Ein Naturphänomen: Der Rauchende Berg

Naturphänomene sind selten, sagen die Einen. Man muß nur die Augen öffnen, dann kann man sie gar nicht übersehen, sagen die Anderen. Beide haben Recht – und beide irren. Natürlich gibt es jede Menge phänomenale Dinge in der uns umgebenden Natur. Aber man muß schon wissen, wonach man sucht. Denn nur was man kennt, sieht man auch.

Ein solches Naturphänomen ist der Berg Borec (deutsch: Boretzer Berg, früher auch Kahler Berg oder Kahleberg) im Böhmischen Mittelgebirge (Ceske Stredohory). weiterlesen »