Nachtrag zum Beitrag “Naturführung Waldbilder und Waldentwicklung…” vom 23.08.2010

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Naturführung “Waldbilder und Waldentwicklung” im Nationalpark Sächsische Schweiz

Mitten im August ist es still geworden im Nationalpark “Sächsische Schweiz”, fast schon zu still. Dennoch oder gerade deshalb eine prima Gelegenheit, antizyklisch zu handeln. Weil sich der Massentourismus vorübergehend in andere Regionen verzogen hat, besteht plötzlich und unverhofft die Möglichkeit, die Stillen Seiten der Sächsischen Schweiz mitten in der Hauptsaison zu erkunden. Das ist etwas sehr Seltenes und ein Wert an sich. Warum also nicht mal einen Blick “hinter die Kulissen” des Nationalparks werfen – zum Beispiel auf einer Führung zum Thema “Waldbilder und Waldentwicklung”? weiterlesen »

Barfußbäume

Von Bäumen haben wir im allgemeinen die Vorstellung, daß sie fest verwurzelt im Erdreich stehen und zum Lichte streben. Manchmal begegnen uns auch Individualisten mit ausgeprägt-knorrigen Wurzeln. Seltener in geschlossenen Wäldern, sondern eher alleinstehend. In der Sächsisch-Böhmischen Schweiz ist dieses Spezialistendasein weit verbreitet, vor allem auf Felsriffen. Pfahlwurzler haben dort oben ihre Überlebenschance, während Flachwurzler kaum den nötigen Halt gegen Wind und Wetter finden.
Vorname: Barfußbaum - Nachname: Fichte weiterlesen »

Naturphänomene in Europa, Spanien, Insel Mallorca

Während sich hierzulande der Frühling noch nicht so richtig durchsetzen kann, befindet er sich anderswo im wahrsten Sinne des Wortes in voller Blüte. Ein Grund mehr, in den nächsten beiden Wochen die spanische Insel Mallorca auf der Suche nach Naturphänomenen zu durchstreifen. Ich bin sicher, daß wir das eine

oder andere

finden werden. Auf jeden Fall wird es eine spannende Exkursion zu den eher verborgenen Schätzen der Insel. Ich werde berichten…

Grüner Tourismus im Dresdner Umland – Lippenbekenntnis oder Chance?

Regionale touristische Angebote gibt es wie Sand am Meer. Das ist gut für die Anbieterseite, jedoch meist unübersichtlich für potentielle Interessenten und eher schlecht für die uns umgebende Natur- und Kulturlandschaft. Die meisten Anbieter setzen dabei konsequent auf die Vermarktung touristischer Leuchttürme und Massenpfade. Dafür wird sehr viel Werbegeld ausgegeben. In die eher stillen Seiten der sächsischen Landeshauptstadt und der umliegenden Regionen wird hingegen deutlich weniger Aufmerksamkeit und Geld investiert. Dabei sind es oftmals erst die verborgenen Schätze, die den wahren Wert einer Region ausmachen. Doch wer kennt sie schon, diese Schätze? Wer weiß, wo er suchen muß, um fündig zu werden? Dazu gehört mehr, als eine perfekt geölte Marketingmaschine und  autobahnähnliche Trassen für Großgruppen. weiterlesen »

Ein Naturphänomen: Der Rauchende Berg

Naturphänomene sind selten, sagen die Einen. Man muß nur die Augen öffnen, dann kann man sie gar nicht übersehen, sagen die Anderen. Beide haben Recht – und beide irren. Natürlich gibt es jede Menge phänomenale Dinge in der uns umgebenden Natur. Aber man muß schon wissen, wonach man sucht. Denn nur was man kennt, sieht man auch.

Ein solches Naturphänomen ist der Berg Borec (deutsch: Boretzer Berg, früher auch Kahler Berg oder Kahleberg) im Böhmischen Mittelgebirge (Ceske Stredohory). weiterlesen »

Neue Nationalparkführer in der Sächsischen Schweiz

Seit März 2009 gibt es 14 neue Nationalparkführer in der Sächsischen Schweiz. Den Text der Pressemitteilung des Nationalparkamtes in Bad Schandau lesen Sie hier.

Damit stehen derzeit insgesamt 33 aktive Nationalparkführer zur Verfügung. Deren Angebote reichen von geführten Wanderungen durch die Stillen Seiten der Sächsisch-Böhmischen Schweiz – auch grenzüberschreitend – bis hin zu speziellen thematischen Führungen für verschiedene Zielgruppen im Rahmen der Umweltbildung.

Derzeit werden die Pläne für das Jahr 2010 geschmiedet. Neben Turnuswanderungen, die durch die Nationalparkverwaltung aktiv beworben werden, sind weiterhin Spezialführungen und Erlebniswanderungen im Angebot, so z.B. zu den Themen

  • historische Mühlen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz – auch grenzüberschreitend

  • romantische Bach- und Flußlandschaften – auch grenzüberschreitend

  • historische Felsenburgen – auch grenzüberschreitend

  • historische Steiganlagen

  • Natur und Kunst – auf den Spuren Caspar David Friedrichs und anderer Maler der Romantik

  • Waldbilder und Waldentwicklung in der Nationalparkregion – auch grenzüberschreitend.

Sobald die Planung abgeschlossen ist, wird eine kalendarische Übersicht über das Angebot von TOUREN PER PEDES auch hier auf diesem Portal veröffentlicht.

Wo gibt es Naturinterpretation?

Grundsätzlich kann Natur überall dort interpretiert werden, wo man auf sie trifft. Es ist also durchaus möglich, interessante Führungen durch besonders schützenswerte innerstädtische Biotope durchzuführen. Beispielhaft erwähnt sei hier das unlängst von der UNESCO abgestrafte Dresdner Elbtal. Ebenso sind Führungen durch Kulturlandschaften vorstellbar, die etwa durch den unterirdischen Bergbau ( z.B. Erzgebirge) oder die oberirdische Braunkohleförderung ( z.B. Lausitz) in riesigen Tagebauen ihren ursprünglichen Charakter als Naturlandschaft verloren haben,  ihn jedoch durch Renaturierungsmaßnahmen Schritt für Schritt zurückgewinnen. Und nicht vergessen seien auch die zahlreichen ehemaligen militärischen Sperrgebiete, die zum Großteil seit Jahrzehnten weder gewerblich noch touristisch genutzt wurden und die sich nach dem Abzug der früheren militärischen Nutzer zu wahren Natur-Refugien entwickelt haben.

Überwiegend findet Naturinterpretation jedoch in staatlichen Großschutzgebieten statt, meist in Form von Natur- und Landschaftsführungen, thematischen Exkursionen und als Bestandteil von Umweltbildungsprogrammen. Großschutzgebiete sind vor allem

Auf Naturinterpretation spezialisiert sind haupt- oder freiberufliche und vereinzelt auch ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer, die dazu eine spezielle Fortbildung zum “Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer” oder zum “Zertifizierten Natur- und Kulturinterpreten” absolviert haben. Im Nationalpark “Sächsische Schweiz” sind die hauptberuflichen Schutzgebietsbetreuer (“Ranger”) an ihrer uniformähnlichen Dienstkleidung mit dem geschützten Nationalpark-Symbol und die ehrenamtlichen und freiberuflichen Nationalparkführer an ihren Plaketten mit dem Nationalparksymbol und gültiger Jahresmarke zu erkennen.